Geschichte

Das Unternehmen:

Das Unternehmen ist seit der Gründung, also über drei Generationen im Familienbesitz und wird derzeit von einem Urenkel des Erfinders und Firmengründers Carl Anton Piacenza geführt. Es befindet sich in Kempten/Allgäu. Die Firmenkundschaft erstreckt sich über Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien,  Belgien, Holland, Luxemburg bis hin nach Indonesien.   

 

Die Geschichte des Unternehmens:

Herr Carl Anton Piacenza wurde am 16. Januar 1877 in Eller an der Mosel geboren. Seine Jugend verbrachte er in Zell an der Mosel und Italien. 
Schon sein Vater beschäftigte sich mit dem Rutengehen und so war es kein Wunder, dass auch Carl Anton Piacenza mit dieser Materie in Kontakt kam.
In seiner Militärdienstzeit 1897-98 in einem hygienischbakteriologischen Labor fiel ihm auf, dass Kulturen ein unterschiedliches Wachstum zeigten und er glaubte, dass hier ein Einfluss von außen wirksam sein müsse, dessen Ursache er jedoch noch nicht zuordnen konnte. Während eines zweijährigen Aufenthalts in Italien 1898-1900 beobachtete er, dass in Baum- und Strauchkulturen strichweise ein unterschiedliches Wachstum und Gedeihen zu erkennen war.
Wieder nach  Deutschland zurückgekehrt, ließen C.A. Piacenza diese Probleme nicht mehr los. Auf seinen vielen Reisen von Neumagen aus, welche beruflich bedingt waren, übte er sich oft an auffälligen Stellen im Rutengehen.
Nach dem ersten Weltkrieg siedelte C.A.P. mit seiner Familie nach Gut Thingers bei Kempten im Allgäu über. Dort hatte er die Möglichkeit im Viehstall, auf den Feldern sowie in Obstplantagen und Gemüseäckern seinem Forscherdrang nachzugehen. Er stellte fest, dass Jungtiere (Kälber und Schweine), welche ihre Standplätzen in den Stallungen hatten, wo seine Wünschelrute eine Reaktion zeigte, in ihrer Entwicklung stark gestört waren, was auch vereinzelt zum Verderb der Tiere führte. An Obstbäumen, die er in großer Zahl gepflanzt hatte, beobachtete er, dass strichweise die jungen Bäumchen zurück blieben und verkümmerten.
Seit Mitte der zwanziger Jahre beschäftigte C.A.P. das Problem, wie man diese Störungen beseitigen könne und ob dieses überhaupt möglich sei.
Er entwickelte seine Theorie, welche besagte, dass die beim Durchfluss von Wasser durch eine unregelmäßig geformte Röhre verursachte Abreißvorgänge, kurze Wellen entstehen lassen, welche von hoher Durchschlagskraft sind und die sich noch in großer Entfernung nachweisen lassen.
Auf seinem Gut im Allgäu machte sich C.A. Piacenza auch seine Gedanken über das Wachstum von Pflanzen, das trotz gleicher Bodenbeschaffenheit und Pflege nicht gleichbleibend gut war.  Er begründete dies mit der Tatsache von Spurenelementen, die in feinster Verteilung im Erdreich vorhanden sein müssten, um einer Pflanze ihre Entwicklung zu sichern. Zahllose Versuche an schnell wachsenden Pflanzen mit eigens zusammengestellten Spurenelementen deren Verteilung er selbst bestimmte, ergaben folgendes Resultat: Beschleunigtes Wachstum; weniger Wetterempfindlichkeit (frostsicherer); gleichmäßiger und kräftiger Wuchs selbst beim Vorhandensein von Reizstreifen.
Diese Ergebnisse waren die Grundlage für den Bau des CAP-Kompensators. Auch heute noch werden die Kompensatoren nach dem gleichen Prinzip hergestellt.
Nach dem Tod von Carl A. Piacenza am 24.2.1963 im Alter von 86 Jahren, übernahm seine Tochter Anna Maria Ott-Piacenza genannt Aenni Ott- Piacenza geb. am 17.11.1906, selbst versierte Rutengängerin, die Produktion der CAP-Kompensatoren und erzielte im In- und Ausland weiterhin sehr gute Ergebnisse. Sie entwickelte den Mi-CAP der nach dem gleichen Prinzip funktioniert, jedoch vier Röhren enthält.
Nachdem Aenni Ott-Piacenza am15.01.1998 im Alter von 91 Jahren starb, ging das Unternehmen an die Erbengemeinschaft Ott-Piacenza über.
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